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HAIX Nordic eXperience: Das Abenteuer geht weiter

RAFTING, RENTIERBURGER ...UND IMMER NOCH KEIN REISEGEPÄCK?

Die ersten Tage des Abenteuers Nordic eXperience von Kriminalkommissarin Anna und Ihrer Freundin Judith findest Du in Teil 1 und Teil 2 der Serie.

EXPERIENCE MIT ANGEL UND HAKEN

„Leine mit dem Zeigefinger zurückziehen, Bügel umlegen und nicht vergessen beim Auswerfen der Route den Zeigefinger rechtzeitig von der Leine nehmen!“ - für den geübten Petrijünger routinierte Selbstverständlichkeit. Für zwei Nicht-Fischerinnen, die zum ersten Mal in ihrem Leben eine Angelroute in Händen halten jedoch gar nicht so einfach – zumindest die ersten paar Male.

Aber mit einem Meister seiner Zunft wie Anttii, dem Junior der Lodge-Besitzerfamilie, bewiesen Anna und Judith unvermutetes Talent in der Kunst des Köder-Auswerfens. Nach zehn Minuten Briefing noch die kurze Anweisung: „Wenn der Fisch größer als 35 Zentimeter ist, dann bringt ihn zum Koch!“ Und für die nächsten Stunden waren die Polizistin und die Juristin ihrem Angler-Schicksaal am wilden Fluss selbst überlassen. Immerhin einen 25-Zentimeter-Setzling zog das Team aus den Fluten. Der durfte natürlich wieder schwimmen.

Die Lachssaison beginnt hier oben erst etwas später. Dafür war das Nordic eXperience Team im Juli zu früh im Jahr unterwegs. Nicht aber für das Rafting mit dem Schlauchboot, das sich am Nachmittag im gefüllten Actionkalender anschließt. 

RIVERRAFTING

Einweisung am Paddel, ein paar Übungsmanöver im leichten Gewässer: Boot auf der Platte wenden, Boot aus dem Strudel manövrieren, Gegensteuern und die Anweisung: „Wenn ihr über Bord geht, lasst euch notfalls einfach im Wasser treiben und geht an Land, wo das Gewässer wieder ruhiger ist.“ Der eindringlicher Rat an den Fotografen, die teure Spiegelreflex lieber nicht mit an Bord zu nehmen, ist gut gemeint, aber wie immer vergeblich. 

Wasser donnert, das Schlauchboot dreht, hebt ab, schlägt wieder auf. „Left…right…left“, tönen Wortfetzen der Anweisungen des Guides aus der Gischt. Eine Welle schlägt voll über die Bordwand. Was eben noch wie ein ruhig dahinströmendes Gewässer aussah, verwandelte sich innerhalb von Sekunden in ein reißendes Wassergetöse.

Sechs Schwierigkeitsgrade unterscheiden Kanusportler und Rafter. „Das hier war gerade mal Stufe drei“, erzählt der Guide später, als das Boot an Land gehievt und die Kamera wieder halbwegs entwässert ist. In den offiziellen Termini der Wildwasserschwierigkeitsskala liest sich Grad 3 verkürzt so: „Schwierig zu befahren. …hohe, unregelmäßige Wellen, größere Schwälle, Walzen, Wirbel, Presswasser. Im Flussbett einzelne Blöcke, Stufen und andere Hindernisse.“ Der obligatorische Kaffee bei der Ankunft schmeckt doppelt gut. 

RENTIERBURGER UND LONKERO

Der dritte und letzte Tag gehört der Kultur. „Lapish Food Experience“, nennt sich das Abenteuer, das Gaumen und Magen zur Erlebniswelt macht. Pilzsuppe aus dem Wald kochen, Rentier-Burger brutzeln, Pancakes mit Blaubeeren zum Dessert.

Zur Verdauung folgt eine kleine Tour mit den Mountainbikes in die Weite Lapplands und nachmittags eine Einladung zum Grillfest auf dem Hausboot. Die Fahrt geht hinaus auf eine der zahlreichen kleinen Inseln in den Seen. Der Schiffsboden des Beiboots braucht dringend Pflege. In Gummistiefel und wasserfester Überhose wird geschruppt bevor mit einem Lonkero, dem angesagten finnischen Grapefruit-Gin-Longdrink aus der Dose auf dieses herrliche Fleckchen Erde angestoßen wird.

HARRINIVA RESORTS

Antiis Großvater kam Anfang der 1970er Jahre hierher in die Wildnis und legte den Grundstein für eines der größten Outdoor- und Wilderness-Resorts im Norden Finnlands: Harriniva. Alles begann mit einem einzigen Zelt. Kein Strom. Kein fließendes Wasser. Nur der reißende River, der unmittelbar vor dem Anwesen seine nasse Fracht vorbeischiebt. Am anderen Ufer weht die schwedische Flagge. Ringsum nichts als Seen und Wälder.

In den 1990er Jahren baute Jussis Vater Köppi die erste Hotelunterkunft. „Willkommen“, begrüßt der Senior-Chef draußen auf der Insel seine Gäste. Langsam zieht die tiefstehende Sonne über den Horizont. Ihre intensiven Strahlen spiegeln sich wie Flammen im Wasser. Ein Fisch schnappt nach Beute. Der Schrei eines Uhu unterbricht die lautlose Stille. Ringsum freundliche, immer gut gelaunte Menschen. „Ein Abschluss der Nordic eXperience wie man ihn sich traumhafter kaum vorstellen kann“, sagt Anna zu Judith später. 

Ihre Koffer trafen übrigens drei Tage nach der Rückkehr aus Lappland wieder am Flughafen Düsseldorf ein, sind zwischenzeitlich mit einem Aufenthalt hoch im Norden jenseits des Polarkreises dokumentiert und könnten sicherlich ihr eigenes Abenteuer erzählen. Aber bestimmt keines, wie es Anna und Judith diese drei Tage in Nordfinnland mit der HAIX Nordic eXperience erlebten – auch ohne Gepäck. Denn wie war das nochmals? Es gibt Orte, da ist Gepäck ohnehin nur Ballast.   

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