Upgrade a Ranger

Defekte Ausrüstung, eine menschenfeindliche Umgebung und schlechte Bezahlung - Die Ranger im Wildschutzgebiet im südlichen Zimbabwe arbeiten unter schwersten Bedingungen. Dabei ist gerade ihre Aufgabe immens wichtig: sie schützen die Spitzmaulnashörner, eine der weltweit am stärksten vor der Ausrottung bedrohten Tierarten.

Ein schwieriges Unterfangen

Im circa 260 km2 großen Einsatzgebiet der Ranger existieren lediglich noch dreizehn Exemplare des Spitzmaulnashorns, weltweit sind es weniger als 4.000 Exemplare dieser Spezies. Die größte Bedrohung geht dabei von den Wilderern aus, die es in erster Linie auf die Hörner der stattlichen Tiere abgesehen haben. Die Hörner, denen in der traditionelle chinesische Medizin heilende Kräfte zugeschrieben werden, bringen auf dem Schwarzmarkt Milliarden ein. Besonders in Asien werden sie gegen allerlei Krankheiten eingesetzt und zu Schmuck verarbeitet. Die Wilderer gehen bei ihrer illegalen Jagd skrupellos vor und sind jederzeit dazu bereit, das Feuer zu eröffnen. Beim Überwachen des weitläufigen Gebiets und beim Begleitschutz der Nashörner setzen sich die Ranger selbstlos dieser Gefahr aus. Doch die Wildnis birgt noch andere Hürden, denn auch die langen Fußmärsche machen den Männern beim Kontrollieren des ausgedehnten Territoriums erheblich zu schaffen.

Die Ranger bekommen Unterstützung

Mit ihrer großen Aufgabe werden die Ranger nicht alleine gelassen. Der Verein AWARE Germany e.V. sorgt für tatkräftige Unterstützung. So stellt der gemeinnützige Verein, der von Tierärzten gegründet wurde, beispielsweise Nahrungsmittel für die Wildhüter sowie Diesel für deren Fahrzeuge zur Verfügung. In erster Linie geht es aber um das Wohlergehen von Wildtieren und die Erhaltung ihrer Lebensräume in Zimbabwe: AWARE steht dabei für „Animal and Wildlife Area Research and Rehabilitation“. Durch das Enthornen einiger Nashörner trug AWARE beispielsweise bereits dazu bei, diese Tiere für Wilderei uninteressant zu machen. Die Anti-Wilderer-Maßnahme ist sehr effektiv und hat keinerlei negative Auswirkung auf die Tiere. Durch Spenden können die Mitglieder viele Projekte realisieren. So riefen sie eine Anti-Wilderer-Kampagne ins Leben, kümmern sich um die Rehabilitation erkrankter Wildtiere und um die prophylaktischen Untersuchungen und Behandlungen der Haustiere um die Ausbreitung diverser Krankheiten zu reduzieren. Außerdem setzen sie sich vor Ort für Bildung und Forschung ein und versuchen dadurch, das Land für das Thema Tierschutz zu sensibilisieren. Die Ranger sind eine wichtige Komponente, wenn es um den Schutz der Arten im Süden Afrikas geht. AWARE führt mit ihnen deshalb zusätzlich ein spezielles Ranger-Training durch.
Mit der Aktion UPGRADE A RANGER rief AWARE nun dazu auf, Ausrüstungsgegenstände, wie Zelte, Isomatten oder Ferngläser u.v.m. zu spenden, um den Rangern die bestmöglichen Voraussetzungen für ihre Arbeit zu bieten.

Hier kommt HAIX ins Spiel

Gutes und festes Schuhwerk ist wichtig! HAIX möchte den Erhalt unserer Naturschätze unterstützen und spendete Schuhe, welche den Rangern die langen Kontrollgänge erleichtern werden. Bei der Übergabe konnte man die Freude in den Gesichtern der Wildhüter deutlich sehen. Nachvollziehbar, hatten doch die alten Schuhe schon lange zuvor ausgedient.

Mehr Infos und Spendemöglichkeiten finden Sie hier: aware-germany.de