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Tafel Mainburg freut sich über Maskenspende - Essensausgabe ohne Risiko

Seit dem 13. März ging gar nichts mehr. „Das Risiko war zu groß“, sagt Hubert König. Als Vorstand des Caritasverbandes Kelheim ist er auch für „die Tafel“ in Mainburg verantwortlich, wo Gertrud Enzinger mit ihren 33 ehrenamtlichen Mitarbeitern aktuell 84 Abholer mit Lebensmittelausgaben unterstützt. „Zusammen mit den betroffenen Familienangehörigen hängen fast 250 Leute dran“, sagt die Mainburgerin. Eine Menge Verantwortung – in jeder Hinsicht.

Denn „die Tafel“ soll allen, die nicht genug Geld haben, um sich genügend zu Essen zu kaufen, eine Grundversorgung ermöglichen. So werden jeden Freitag von 14:00 bis 16:00 Uhr im Gebäude des Wasserzweckverbandes Lebensmittel ausgegeben. Ein Berechtigungsschein vorausgesetzt. Die gespendeten Lebensmittel stammen von Supermärkten aus der Umgebung wo sie aussortiert werden mussten, weil sie die Kriterien des regulären Verkaufs nicht mehr voll erfüllen. Obwohl sie deshalb noch lange nicht verdorben sind.

Für das Zusammenstellen der Pakete und die Ausgabe an die Abholer ist Gertrud Enzinger andererseits jedem einzelnen ihrer 33 Helfer dankbar. „Viele von ihnen gehören aber selbst zur größten Risikogruppe“, sagt sie. Sind Rentner, Leute mit Vorerkrankungen und sogar ein Unterstützer mit einer Nierentransplantation sei dabei. Deshalb wurde die direkte Ausgabe zu Beginn der Epidemie sofort eingestellt. Über einen Spendenaufruf, der erfreulich großes Echo fand, konnte die Caritas Kelheim die Zeitspanne überbrücken und „den Bedürftigen Lebensmittelgutscheine zur Einlösung bei kooperierenden Händlern und Märkten zuschicken“, sagt Hubert König und legt dabei großen Wert auf den Zusatz: „Nicht gültig für Alkohol oder Zigaretten.“

Übergangsweise war diese Aktion dank der Großzügigkeit von Spendern möglich. Ab 29. Mai aber sind die Mitarbeiter der Tafel wieder aktiv. Die von HAIX genähten und gespendeten Masken helfen Gertrud Enzinger dabei sehr, „die Sicherheit für uns alle zu erhöhen“. Deshalb sollen sowohl Mitarbeiter als auch ‚Kunden‘ Masken erhalten. Denn das Virus kennt kein vorwärts, rückwärts, rechts oder links. Es breitet sich in jede Richtung aus. Dagegen helfen nur Abstand halten und Schutz durch Masken

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