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Schutz für die Zehen

Jeder kennt den stechenden Schmerz, wenn man sich den kleinen Zeh an der Bettkannte stößt. An vielen Arbeitsplätzen lauern weitaus größere Gefahren. Dort müssen die Füße vor herabfallenden Gegenstände oder schweren Maschinen geschützt werden. Sicherheitsschuhe sind deshalb Pflicht.

Ein Merkmal aller Sicherheitsschuhe ist die Zehenschutzkappe, umgangssprachlich auch „Stahlkappe“ genannt – obwohl sie aus verschiedenen Materialien bestehen kann: Stahl, Aluminium, Kunststoff, Carbon. Jedes hat andere Eigenschaften, Vor- und Nachteile. Doch egal, aus welchem Material: Alle Zehenschutzkappen müssen der ISO-Norm 22568 entsprechen.

Enorme Belastungen im Prüflabor

Um das zu gewährleisten, werden Sicherheitsschuhe von HAIX im hauseigenen Prüflabor auf Herz und Nieren getestet. Unter den strengen Augen der Testingenieure rauscht ein 20-Kilo-Gewicht aus einem Meter Höhe auf die Schutzkappe herab. Außer einem ordentlichen Rumms passiert aber nichts – die Kappe hält. Für den Test des Druckwiderstands wird sie mit der enormen Belastung von 1,5 Tonnen zusammengedrückt – dem Gewicht einer vollbeladenen Europalette. Um die Tests zu bestehen, müssen die Kappen je nach Schuhgröße eine gewisse Resthöhe im Innenraum aufweisen. Bei Schuhgröße 42 sind das z. B. 14 Millimeter.

Nicht genormt aber trotzdem wichtig ist der Tragekomfort. Bei HAIX steht Sicherheit stets in Verbindung mit Komfort. Denn nur wenn ein Schuh bequem ist, wird er gerne getragen. Nur dann ist der Träger geschützt und kann sich voll auf seine Arbeit fokussieren. Bestenfalls nimmt er die Schutzkappe gar nicht wahr. Bei den Schuhen der innovativen Kollektion HAIX CONNEXIS Safety besteht sie z. B. aus leichtem Nano-Carbon und ist anatomisch geformt.

Was leisten die verschiedenen Zehenschutzkappen?

Stahl ist robust, beständig gegen Chemikalien und sehr abriebfest. Deshalb kommen Stahlkappen häufig in der chemischen Industrie zum Einsatz oder dort, wo mit Kettensägen hantiert und deshalb Schnittschutz benötigt wird. Zudem gilt: Stahlkappen müssen nicht sehr dick sein, um die Sicherheitsanforderungen zu erfüllen. Sie bieten dadurch im Zehenbereich viel Platz und der Schuh wirkt trotzdem nicht klobig. Allerdings können Stahlkappen rosten und im Winter Kälte speichern. Durch Druck können sie sich außerdem verformen, was das Ausziehen nach einem Unfall erschwert.

Kunststoff ist hingegen leicht elastisch. Die Kappe verformt sich bei Krafteinwirkung nicht dauerhaft, sondern geht in ihre Ausgangsform zurück, wodurch man den Schuh im Regelfall problemlos ausziehen kann. Außerdem speichert Kunststoff keine Kälte – die Füße bleiben warm. Kunststoffkappen kommen häufig dort zum Einsatz, wo mit Metalldetektoren gearbeitet wird oder wo antistatische Eigenschaften gefordert sind. Wegen ihres oftmals geringeren Gewichts eignen sich Schuhe mit Kunststoffkappen zudem für „Vielgeher“, die im Job weite Strecken zurücklegen. Für die Arbeit mit Kettensägen oder Chemikalien sind sie jedoch nicht geeignet.

Und wie sieht es in Punkto Gewicht aus? Kunststoff ist generell leichter als Stahl. Allerdings gibt es wegen der unterschiedlichen Materialstärken, die verbaut werden müssen, kaum signifikante Gewichtsunterschiede. Ausschlaggebend ist die Gesamtkonstruktion des Schuhs und oft sind es nur wenige Gramm Unterschied, die sich erst nach langer Tragedauer oder bei Vielgehern bemerkbar machen. 

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