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Megamarsch in Einsatzkleidung für ein Kinderlachen

Feuerwehrleute und Clowns haben wenig gemeinsam – doch beide zaubern Kindern ein Lächeln ins Gesicht. Bei dieser ungewöhnlichen Aktion kommt beides zusammen: In Einsatzkleidung und mit Atemschutz-Geräten legten die beiden Feuerwehrmänner Ingo Kolhoff und Jörg Friedrich 50 Kilometer zurück, um auf die Klinik-Clowns der Insel aufmerksam zu machen. 

„Laufen gegen den Krebs“ ist das Motto des „Clubs der blauen Helme“. Angelehnt an die bekannte TV-Serie „Club der roten Bänder“ und passend zu den blau lackierten Helmen der Gruppe, entstand der Name. Mit seinem Verein sammelt Ingo Kolhoff bereits seit einigen Jahren immer wieder bei Charity-Läufen Spenden für den guten Zweck. „Als wir uns über unsere sportlichen Ziele für das Jahr 2020 unterhalten haben, sind wir auf den Megamarsch in Mallorca gestoßen.

„Am Start staunten die Mitläufer nicht schlecht über unsere ‚Laufkleidung‘“

Zusammen mit mehr als 700 Sportlern wagen die beiden im Februar die Herausforderung Megamarsch in Port d’Alcúdia, im Nordosten Mallorcas. Megamarsch, das heißt 50 Kilometer in zwölf Stunden bewältigen. Mit Einsatzkleidung, Feuerwehrhelm und Atemschutz-Geräten haben die Feuerwehrmänner aus Deutschland außerdem ca. 20 Kilogramm zusätzliches Gewicht dabei. Im Teilnehmerfeld fällt das natürlich sofort auf: „Am Start staunten die Mitläufer nicht schlecht über unsere ‚Laufkleidung‘“, erzählt Ingo Kolhoff.

Die Pressluftatem-Geräte stellen die Kameraden der Feuerwehr Alcúdia den beiden Deutschen für den Lauf zur Verfügung. Neben der Organisation vor Ort, haben sich die beiden Feuerwehrmänner bereits zu Hause sportlich auf ihr Abenteuer vorbereitet: „Auf diesen Marsch haben wir uns mit extra viel Kraft- und Ausdauersport vorbereitet. Denn die Strecke unter den erschwerten Bedingungen ‚Einsatzkleidung‘ ist auch für uns nicht alltäglich.“ Insgesamt müssen am Marschtag viele Faktoren passen: Neben der gesunden sportlichen Fitness, ist das passende Schuhwerk ein entscheidender Faktor. Hier ist Ingo Kolhoff überzeugt: „Mit dem HAIX Scout 2.0 haben wir einen soliden und bequemen Wanderstiefel für unser Vorhaben.“

Trainingstipps für den Marsch

Bei mehreren 20 - 30 Kilometer Märschen bereiten sich die Feuerwehrmänner zu Hause auf die Belastung vor und prüfen ihre Stiefel auf Herz und Nieren. Auch längere Radtouren sind immer wieder Teil des Trainings, um die Beinmuskulatur zu stärken. Außerdem wird zwei bis dreimal pro Woche rund zehn Kilometer gejoggt.

Im Alltag machen die Feuerwehrmänner neue Erfahrungen bei ihrer Vorbereitung: „Wir haben viele kleine und große Wege einfach zu Fuß zurückgelegt. Sind zum Dienst, zur Arbeit oder für kleinere Einkäufe gelaufen. Jeder gelaufene Kilometer gewöhnt uns an die körperliche Belastung und schont zudem die Umwelt.“ Das Sportliche ist aber nur ein Aspekt. „Aus persönlicher Erfahrung wissen wir, dass 80 Prozent bei so einem Lauf reine Kopfsache sind. Wenn der Körper sagt, es geht nicht mehr, muss der Kopf Dich motivieren und weiter wollen“, ergänzt Ingo Kolhoff. Im Team sei das einfacher, da können sich die beiden gegenseitig motivieren. „Trotzdem sollte man mindestens einmal rund 80 Prozent der Laufstrecke im Training am Stück absolvieren. Bei uns waren das rund 40 Kilometer. Wenn man das noch nie gemacht hat, kann man sich leicht überschätzen.“ 

„Das muss doch zu schaffen sein!“

Ob sich das Training am Ende auszahlt, erfahren die Charity-Läufer am Marschtag. In der Feuerwehrausrüstung geht es die Küste entlang und über weiße Sandstrände. „Während wir auf den ersten Etappen noch die Küstenlandschaft genossen haben brannten nach 42 Kilometern die Schultern und Beine extrem. Der Hitzestau in der Einsatzkleidung erfüllte sein übriges“, beschreibt Ingo Kolhoff die Erlebnisse. Doch so kurz vor ihrem Ziel denken die Feuerwehrmänner nicht ans Aufgeben. „Nur noch 8 Kilometer – das muss doch zu schaffen sein, dachten wir uns.“ Nach rund 11 Stunden treten die beiden Läufer vom „Club der blauen Helme“ schließlich über die Ziellinie und sind einfach nur erleichtert, ihr Ziel geschafft zu haben. 

Hier findest Du einen weiteren Blog-Beitrag zum „Club der blauen Helme“.

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