Versand innerhalb 48 Stunden Kauf auf Rechnung Kostenloser Versand und Rückversand
Kundenservice: +49 (0) 8751 / 8625 888

Hightech vom Scheitel bis zur Sohle: CONNEXIS Safety im Test bei KUKA

Ein Testlauf der anderen Art: Der futuristisch anmutende Arm eines Roboters greift nach einer kleinen Platine, hebt sie einen Meter hoch in die Luft und dreht dann zur Demonstration seine sämtlichen beweglichen Gelenke. Bis zu sieben Achsen sind gleichzeitig in Aktion, rotieren, heben sich, senken sich. Nur das vorderste Glied mit dem kleinen Stück Metall steht absolut bewegungslos in der Luft. Faszinierend! "Stehen in der Schwebe" nennt man dies im Fachjargon. „Eine Präzisionsleistung“, sagt Daniel Keller.

Wir sind bei KuKa, dem Technologieführer für Industrieroboter. Keller ist zuständig für Arbeitssicherheit im Stammwerk in Augsburg und führt uns durch das Traditionsunternehmen.

Mit der Entwicklung und Produktion von Acetylen-Generatoren und Autogen-Schweißgeräten feierten die Gründungspioniere ihre ersten Erfolge. Von Masten und Bauteilen für die Elektrifizierung der Bahn bis zur legendären Doppelzylinder-Rundstrickmaschine oder automatische Schweißanlagen für Kühlschränke und Waschmaschinen reichte im Laufe der Jahre das Produktportfolio. Die Metallverarbeitung und der Maschinenbau blieben dabei im Fokus der Firmenstrategie. Und natürlich die Industrieroboter! FAMULUS hieß damals der erste seiner Art. Er war gleichzeitig der weltweit erste sechsachsige Industrieroboter. KuKa gelang damit 1973 der Einstieg in die Roboterproduktion mit  Anspruch auf die Technologieführerschaft.

Es blubbt und zischt. Ein Roboterarm greift in den Bierträger, öffnet eine Flasche Weißbier, der zweite Arm schnappt sich ein schlankes Glas, kippt es in die obligatorische Schräge und gemeinsam schenken sie ein Bier ein, behutsam, langsam und mit viel Gefühl. Nicht nur die Schaumkrone stimmt, auch das Schwenken der Flasche, das die Hefe vom Flaschenboden löst und die unverzichtbare Trübe ins volle bayerische Hefe-Weißbierglas zaubert, erledigt der Roboter selbsttätig. Nicht nur weil wir in Bayern sind, zeigt man das den Gästen gerne. „Die hohe Kunst“, benennt es Christian und meint damit nicht den obergärigen Sud im Glas, sondern die hochsensible Sensorik im Roboter, die weder Glas zerbricht noch Bier verschüttet.

Christian fing als Azubi für Mechatronik an, ist heute Programmierer der automatisierten Roboterarme. Zwischen seinem Schreibtisch und der Fertigungshalle beziehungsweise der Baustelle beim Kunden vor Ort ist er viel unterwegs. 15 Kilometer Fußstrecke am Tag sind keine Seltenheit. Sicherheitsschuhe sind dabei Pflicht. Wenn er acht Stunden am Tag auf den Füßen steht, muss der Schuh für Christian „vor allem bequem und leicht sein“. Wenn er abends seine HAIX CONNEXIS auszieht, „dann tut nix weh“, sagt der Roboterspezialist nach vier Monaten Tragetest und fügt mit schwäbischem Akzent an: „Däs isch schon absolut klasse!“

„Wir sind im gesamten Werksgelände unterwegs, egal ob im Büro oder sonst wo auf dem Werksgelände, wir tragen den Schuh in allen Bereichen“, beschreibt Daniel das Einsatzszenario. Natürlich muss der Sicherheitsschuh dabei im Bedarfsfall schützen. Die Anforderungen aber reichen weit darüber hinaus. Es geht um Gesundheitsaspekte, den Erhalt hochqualifizierter Manpower. „Man muss sich wohlfühlen und er darf nicht ermüdend sein“, hört er oft von seinen Kollegen. „Gut ist der Sicherheitsschuh dann, wenn ich ihn morgens gerne und freiwillig anziehe“, sagt Daniel.

100 Testträger wählte er für den Tragetest aus. Wichtiges Auswahlkriterium war, dem Testobjekt in möglichst allen Bereich auf die sprichwörtlichen Zehen zu treten, respektive auf den Zahn zu fühlen. Die Rückmeldungen nach vier Monaten Testphase „sind super positiv“, bestätigt der 27-jährige, der nach Feierabend auf die Jagd geht oder mit der freiwilligen Feuerwehr in seinem Heimatort in den Einsatz fährt. „Natürlich“ kannte er HAIX. „Aber bisher nur“ aus seinen Freizeitaktivitäten.

Die Geschichte seines Chefs, der ebenfalls Daniel mit Vornamen heißt, fiel ihm unter all den Rückmeldungen besonders auf. Bedingt durch einen Sportunfall „kämpfte“ er zu Testbeginn noch mit einem deutlichen Muskelschwund in der linken Wade. Nach den ersten Testtagen mit dem Faszien unterstützenden Sicherheitsschuh klagte er abends über Muskelkater. Für HAIX Entwicklungs-Chef Andreas Himmelreich „eine natürliche Reaktion des Fußes auf die Faszien unterstützende Technologie im Schuh“. Dass die muskulären Anzeichen nach relativ kurzer Zeit „weg waren“, belegt die Funktion im Schuh. Der Fuß wird durch die Faszien stimulierende Wirkung gefordert und trainiert so seine natürliche Muskulatur.

Dass im Unternehmen längst eine Mund zu Mund Propaganda zwischen Testträgern und Kollegen, die nicht in der Testgruppe waren, einsetzte, freut alle Beteiligten besonders. Kein Wunder, bei Feedbacks wie: „Man steigt nach acht Stunden fast so locker aus dem Schuh wie man morgens eingestiegen ist.“

VERSANDKOSTENFREI MIT DEM CODE: tvfree09192