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HAIX Fotoworkshop mit Wildlife-Fotograf: Fuchsjagd mit Blende 2,8

Warten! Tierfotografie in freier Wildbahn erfordert vor allem eine Eigenschaft und davon sehr viel: Geduld. Fünf Stunden irgendwo in den holländischen Nordsee-Dünen. Eine frische Brise lässt das nahe Meer erahnen, Wassergräben ziehen ihre Bahnen durch die Natur, Büsche biegen sich in der lauen Sommerluft – aber weit und breit kein Vulpes vulpes, wie Meister Reineke wissenschaftlich heißt, in Sicht. 

„Handwerkliches Wissen und Ausrüstung sind das eine, Vorbereitung das andere, aber am Ende entscheidet in der Natur häufig auch das nötige Quäntchen Glück“, sagt Andreas Hütten. Und das muss man sich oft mit viel Zeitaufwand erarbeiten. Der renommierte Wildlife-Fotograf, der mit sensationellen Aufnahmen von Eichhörnchen, Papageientauchern und Eulen bekannt wurde, weiß wovon er spricht. Merle Kirchhoff und Marc Walkenhorst, die beiden Gewinner des HAIX Fotoworkshops, sollten einiges davon an diesem Wochenende lernen.

Blende, Verschlusszeit, ISO-Werte? Ist auch für Hütten „alles wichtig“. Doch wenn es um professionelle Bilder geht, beginnt das Fotografieren lange vor dem Druck auf den Auslöser. Wie komme ich an das entsprechende Motiv? Wie wähle ich den besten Bildausschnitt? Wie platziere ich das Hauptmotiv in meinem Frame? Bei diesen Fragen trennt sich schnell die Spreu vom Weizen oder, für Leute mit Kamera formuliert, die Knipser von den Fotografen.

„Wildtierfotografen müssen die Spots kennen, an denen sich die Tiere häufig aufhalten“,  sagt Hütten.  Dies erfordert eine intensive Beschäftigung mit dem Verhalten der Tiere, deren Gewohnheiten und deren Umwelt.

„Zu sehen wie Andreas an die Sache herangeht, wie er denkt, und wie er seine Ideen umsetzt, ist schon faszinierend.“ Merle, die zuhause in Spaden bei Bremerhafen auf einem landwirtschaftlichen Betrieb arbeitet, für die Trekkerfahren zum Alltag gehört ebenso wie der Umgang mit Saatgut oder Tierfutter, entdeckte das Fotografieren als Freizeitausgleich wenn sie draußen unterwegs ist. Auf die Jagd geht sie viel lieber mit Blende 2,8 als mit der Flinte. Manchmal nimmt sie ihre Spiegelreflex auch einfach nur beim Spazierengehen mit ihrem Hund mit. „Dann entstehen oft spontan die schönsten Fotos“, sagt die aktive Springreiterin.

Marc kommt aus Osnabrück, ist im normalen Leben Industriekaufmann, verantwortet Prozess- und Systemoptimierungsprozesse. „Viel Schreibtischtätigkeit“, sagt er. Nach Feierabend ist der 30-jährige draußen mit seiner Canon unterwegs – und das schon seit langer Zeit. „Super cool!“, schwärmt er von Andreas Hüttens Workshop. Fotografieren sei ja das Eine, aber „den frei lebenden Tiere in ihrem Habitat so nahe zu kommen, war ein echtes Erlebnis.“

 

Fünf Tipps für bessere Naturfotos (von Andreas Hütten)

1. Überlege genau, was du fotografieren willst!

Im Winter sind Makroaufnahmen von Blüten oder Insekten fast nicht machbar, im Sommer dagegen kann man keine Wintergäste bestimmter Zugvögel erwarten.

2. Nutze verschiedene Quellen für die Recherche:

Suche in Google nach deinem gewünschten Fotoobjekt oder Fotospot. Ich habe persönlich schon oft vorher meine Motive im Kopf, wie ich diese gerne fotografieren möchte.

3: Speicherkarten leeren, Akkus laden

Prüfe Akku und Speicherkarten in aller Ruhe und rechtzeitig, es gibt nichts ärgerlicheres als ohne Akku und Speicherkarte los zu fahren.

4: Fotografie auf Augenhöhe zum Tier

Die Fotos wirken für den Betrachter spannender, wenn man auf Augenhöhe des Tieres fotografiert. Dafür legt man sich schon mal auf den Boden, aber man hat dann ein schönes Foto.

5: Lernt die Funktionen der Kamera kennen

Probiert die Einstellungen eurer Kamera aus und beherrscht diese auch im dunkeln.

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