HAIX Desert Boots - Extremtest im Oman

Härtetest für die Schuhentwicklung

Sand, Felsen, und sengende Sonne. 42 Grad im Schatten – sofern irgendwo Schutz vor Sonnenstrahlen zu finden gewesen wäre. Aber HAIX Desert Boots müssen auch unter solchen Extrembedingungen Schutz und Komfort für die Füße bieten. Wie könnte man dies also besser beurteilen, als selbst zu einem Extremtest aufzubrechen? Schließlich gilt unser Motto nicht nur für Einsatzstiefel: 

Schuhentwicklung so dicht wie möglich an der Realität. 

Die Frage, die HAIX Schuhentwickler wie auch Membran-Zulieferer Gore beschäftigte: Hält ein Stiefel mit wasserdichter Membrantechnologie (von Gore) auch unter solchen Extrembedingungen den Vergleich mit einem hoch luft- und wasserdurchlässigen Stiefel aus der Perspektive des Klima-Wohlgefühls am Fuß stand. Drei Mann ein Team. Bestückt mit Sensoren an den Füßen, Datenloggern und ausgestattet an einem Fuß mit dem robusten HAIX Nepal Pro (mit Gore Membran), am anderen mit dem Black Eagle Athletic Desert Mid (ohne Membran) stellten sich Christian Landegger, Sven Seliger und Martin Pfister (beide Gore) der Herausforderung: Einsatzgebiet:

Wüste in Oman. Temperaturen: 42°C im Schatten, im abgeschatteten Sonnenbereich 58°, der Sand 60° C heiß.

Unterdiesen Extrembedingungen schwitzt man maximal. „Der Körperläuft im Überlebensmodus“, so die einprägende Erfahrung von HAIX Verkaufsleiter Landegger: „Der Schuh muss hier einfach als Schuh problemlos funktionieren, um keine Druckstellen oder Blasen zu bekommen.“ Weitere Erfahrung: Mid Cut Schuhe sind sehr bedingt geeignet für „richtige Wüsteneinsätze zu Fuß“. Das Obermaterial sollte auch unbedingt sanddicht sein. Kleines Detail, große Wirkung: Die Anziehschlaufe hinten fiel positiv auf wegen des leichten Ein- und Ausstiegs und der geringeren Sandstreuung dabei. Erstaunlich aber: „Es war kein Unterschied zwischen Gore und non-Gore fühlbar“, so das Tester-Team. Die geringen Messdifferenzen belegten das subjektive Gefühl. Auch die Rücktrocknung der Gore und Non-Gore Varianten war ähnlich. Vorteilhaft erwies sich bei beiden Modellen die Laufsohlenstabilität. Fazit: Beide Schuhe sind absolut unproblematisch. Beeindruckend war beim Nepal Pro allerdings die gut haftende Sohle beim „Ausstieg aus dem Wasser“ und die unglaubliche Haftung auf den Felsen, die auch Rettungskräfte in der Masca-Schlucht auf Teneriffa bereits hervorhoben. Und trotz der Tendenzen bei Soldaten aus den Spezialeinheiten für Wüsteneinsätze auf hochwertige Membran-Technologie zu verzichten, erwies sich das Schutzgefühl am Fuß bei den Membran-Modellen höher.