Extremtest in Russland

Rund 1.000 Kilometer nordöstlich von Moskau liegt die Stadt Kirow. Im Winter liegt die Stadt unter einer dicken Schneedecke. Bei Temperaturen bis zu -25 Grad hat Christopher Serbent den HAIX Airpower P3 einem Extremtest unterzogen.

Christopher Serbent kümmert sich um das Projekt seiner Feuerwehrjugend in Wiesbaden „Jugendfeuerwehr Wiesbaden goes East“. Das Austauschprojekt mit der Feuerwehr Kirow in Russland bringt jährlich Jugendliche und Betreuer aus beiden Städten zusammen, um Kultur, Land und Feuerwehrtechnik kennenzulernen. Über den Jahreswechsel 2016/17 trafen sich in Russland die Fachkräfte.

Im Gepäck: Der HAIX Airpower P3

Für diese Reise kam für Christopher Serbent nur ein Schuh in Frage: Der HAIX Airpower P3. Obwohl ihm sogar das HAIX Entwicklerteam geraten hatte, zumindest ein weiteres Paar Winterstiefel mitzunehmen. Aber er war überzeugt, dieser Schuh passt für Outdoor-Aktivitäten und ist gleichzeitig so schlicht schwarz, dass er zur Uniform getragen werden kann.

 Eine erste Belastungsprobe für die GORE-TEX Schuhe stellte die Anreise dar – 20 Stunden unterwegs, mit dem Flugzeug von Frankfurt nach Helsinki, von Helsinki weiter nach Kazan und dann noch 9 Stunden Autofahrt bis Kirow. Mit etwas Humor gibt Christopher Serbent zu:

Als ich die Schuhe nach diesem Tag ausgezogen habe war ich wirklich positiv überrascht, das Fußklima war noch erstaunlich angenehm.

Dem Test durch Schnee und Matsch stellten sich die Schuhe schon am ersten Tag. Ein Stadtspaziergang führte über Straßen und Gehwege, die von etwa 20 cm Schnee bedeckt waren. Das Tauwetter machte den Rundgang zu einer eher matschigen Angelegenheit. Der guten Stimmung tat das keinen Abbruch. Denn die Sohle sorgte nicht nur für einen sicheren Halt auf dem rutschigen Untergrund, auch die Isolierung hielt den Bedingungen Stand.

Temperaturen von bis zu minus 25 Grad

Aber es geht noch extremer: Eine Wanderung durch den Wald, mit einer Schneehöhe von rund 70 cm und Temperaturen von -11 Grad. Erst beim Stillstehen kam der Schuh am Ende an seine Grenzen und es machte sich langsam ein Kältegefühl in den Füßen bemerkbar. Trotzdem traute sich der Feuerwehrmann am nächsten Tag auf einen Fußmarsch bei sogar -25 Grad.

Das war zwar eine sehr trockene Kälte, aber mit dem leichten Wind fühlte sich die kalte Luft im Gesicht an wie tausend kleine Nadelstiche.

Für die Schuhe war diese extreme Kälte aber kein Problem. Sobald man etwas in Bewegung bleibt und nicht nur stillsteht, ist die Isolation der Sohle auch bei diesen extremen Temperaturen noch absolut ausreichend.

Das Fazit: Obwohl er kein Winterschuh ist, lässt sich der HAIX Airpower P3 auch bis -25 Grad noch bedenkenlos einsetzen – allerdings nur, solange man in Bewegung bleibt. Beim Rumstehen kommt der Schuh schon an seine Grenzen. Insgesamt also ein überraschend positives Ergebnis für den Einsatzstiefel aus einer Leder-Textil-Kombination, das auch bei HAIX nicht für selbstverständlich genommen wurde.