Ein Mann, ein Motorrad, einmal um die Welt

Vor einiger Zeit klopfte ein englischer Abenteuerer an die HAIX-Tür. „Ich bin seit zwei Jahren auf meiner Yamaha unterwegs. Rund um die Welt. Meine HAIX Airpower P3 waren stets zuverlässige Begleiter. Egal ob durch Schlamm, Wüsten oder Hochgebirge. Langsam wird es dennoch Zeit für ein neues Paar Schuhe. Mein Motorrad liegt mit Getriebeschaden fest. Reparatur und Ersatzteile reißen ein tiefes Loch in mein Reisebudget. Auf HAIX Boots möchte ich aber auf keinen Fall verzichten. Könnt ihr mir helfen?“ Tests unter Extrem-Bedingungen! Für HAIX eine perfekte Gelegenheit, Schuhe in der Praxis weiter zu entwickeln. Andy Palmer berichtet jetzt an die HAIX-Entwicklungsabteilung seine Erfahrungen. Erst mit dem P3, dann mit dem P6, inzwischen mit dem BLACK EAGLE Adventure.

Andy Palmer: „Ich komme ursprünglich aus Liverpool, aber die letzten zehn Jahre lebte und arbeitete ich in Bristol. Bevor ich meine Reise antrat, war ich Raumfahrtingenieur. Ich kaufte mein erstes Paar HAIX Airpower P3, als ich leichtes Schuhwerk suchte, um meine Füße beim Fahren zu schützen. Ich hatte es nämlich fertiggebracht, mir kurz davor während eines Urlaubs in Thailand beide Knöchel bei Motorradstürzen zu verstauchen. Bei längeren Trips trug ich immer Motorradstiefel, aber ich war immer zu faul, sie bei Kurztrips anzuziehen, z.B. wenn ich mit meiner KTM zur Arbeit fuhr. Einer meiner Freunde empfahl mir Haix Stiefel. Er ist auch Motorradfahrer und war als Soldat der schwedischen Armee für die UN in Sri Lanka und Afghanistan stationiert. Ich war davon begeistert, wie atmungsaktiv und bequem die Schuhe waren. Ich trug sie auf meiner Fahrt zur Arbeit und in Meetings, aber auch, um in Flugzeugtanks herumzuklettern und in Fabriken herumzulaufen, in denen Sicherheitsschuhe vorgeschrieben sind. Ich habe schon immer Motorräder geliebt und ich habe davon geträumt, die Welt zu umfahren, seit ich das Buch „Jupiters Fahrt“ von Ted Simon gelesen habe. Eine Reise um die Welt ist ein gewaltiges Vorhaben, das viel Zeit und Geld erfordert und für das man ungebunden sein muss. Es war nicht meine Absicht, so lange unterwegs zu sein, aber ich betrachte diese Reise als eine einmalige Chance in meinem Leben. Ich habe noch so viel Spaß, warum sollte ich also stoppen!

Ursprünglich wollte ich durch Südamerika oder Russland fahren, aber ich wollte mein Motorrad nicht von Europa weg verschiffen. Und in Russland war es zu kalt, als ich meine Reise beginnen wollte. Es war jedoch der richtige Zeitpunkt für Afrika und ich bin so froh, dass ich meine Reise dort begonnen habe. Ich erlebte das Abenteuer meines Lebens und lernte dabei so viel für die Fahrten, die vor mir lagen. Mein Motorrad ist ein 1991 Yamaha Tenere, ein altes Motorrad, das weitverbreitet ist und gegenwärtig in Europa nicht viel kostet. Es hat einen einfachen, luftgekühlten Viertaktmotor, der stark genug ist, um mich und meine 50 kg Gepäck zu befördern. Zugleich ist das Motorrad
insgesamt leicht genug, dass ich es nötigenfalls aufheben kann. Ich habe ein paar Änderungen an der Federung und am Getriebe vorgenommen, aber im Großen und Ganzen ist es ein serienmäßiges
Motorrad. Es ist eine unglaublich robuste und einfache Maschine. Und ich bin noch immer der Überzeugung, dass es mich problemlos um die Welt bringen würde, wenn ich es pfleglich behandelt hätte. Bei meinen anderen Motorrädern in Großbritannien mache ich die Wartung selbst, aber Überlandfahrten stellen einen vor völlig neue Probleme, mit denen ich unterwegs umzugehen gelernt habe.

Andy Palmer: www.intotheride.wordpress.com