Die Wracktaucher auf Schatzsuche

Wetterkapriolen, raue See, Strömungsverhältnisse, die selbst Profis wie ihn fordern. 50.000 gesunkene Schiffe, deren Zahl für sich spricht. Auf ihren letzten Expeditionen wurden die Wracktaucher erneut fündig - und das gleich zweimal: Ein uraltes Frachtschiff und ein U-Boot, dessen Identität es zu lüften gilt. Alle in der Nordsee vermissten deutschen U-Boote sind registriert, deren Standorte kennt man. Was die Wracktaucher auf dem Sonar ihres Expeditionsschiffes entdeckten, könnte sich als kleine Sensation entpuppen.

Mehr als 50.000 Wracks liegen in der Nordsee

Laut den Zahlen des offiziellen Lloyd-Ship-Registers in England gilt das Gebiet als eines der wrackreichsten Gewässer der Welt. Gleichzeitig ist es auch eines der Gefährlichsten. Unberechenbare Strömungen, Ebbe, Flut, schlechte Sicht und unruhige See. Die Nordsee ist nicht zu Unrecht ein Meer für Profis. Andi Peters ist der Nordseetaucher. Über 4.000 Tauchgänge sprechen für seine Erfahrung. 400 Mal tauchte er bereits in der Nordsee ab. Von mittelalterlichen Segelschiffen, im Kampf gesunkenen Kriegsschiffen bis hin zu jeder Art von Transport- und Passagierschiffen, Flugzeugen, Fischkuttern sowie kleinen und großen Sportbooten liegt so ziemlich alles auf dem Grund des Atlantikausläufers. Andi Peters und seine Crew sind auf der Suche nach diesen geheimen Schätzen und ihren Geschichten.

"Die Wracktaucher" - ab Oktober 2017 auf D-MAX

Die Pilotfolge von „Die Wracktaucher“ schlug ein wie eine Bombe. Sieben Mal lief sie bislang auf D-MAX. Er eröffnete die Norddeutschen Filmtage in Rendsburg. Making-of-Spots zählen zu den Klicks-Sammlern auf den Youtube-Kanälen. Die Messe „Boot“ in Düsseldorf, Fachmagazine wie Unterwasser, Divemaster und die Wetnotes – alle berichten über die spannenden Expeditionen. Für die Folgeproduktion drehte das Team um Taucher Andi Peters und Produktions-Chef Hauke Schlichting („take25“) von Herbst 2016 bis Mai 2017 vier weitere Sendungen.

Neuer Fund: Ein englisches U-Boot in der Nordsee. Die Tauchexpedition für die aktuelle Staffel (Ausstrahlung auf D-MAX ab 17. Oktober 2017) führte die Wracktaucher auf die Spur eines verschollenen U-Boot-Wracks: Die HMS STARFISH. Das am 09. Januar 1940 versenkte britische U-Boot fanden die Wracktaucher in 35 m Tiefe, 60 Seemeilen NW von Helgoland. „Für uns eine Sensation“, sagt Peters, denn die HMS STARFISH wurde seinerzeit von der Besatzung selbst versenkt. Das Wrack ist gut erhalten. Der Fund liefert nicht nur spektakuläre Bilder, Peters will zudem eine Dokumentation über den geschichtlichen Hintergrund verfassen. Die STARFISH war eines von drei U-Booten, die im Januar 1940 in der Deutschen Bucht sanken. Nachfolgend stellte die britische Marine ihre Operationen in diesem Gebiet ein.

Nächstes Projekt: Die Doggerbank. Mitten in der Nordsee liegt eine große „Sandbank“: Die Doggerbank. 350 Kilometer lang und 120 km breit mit einer Flächenausdehnung von ca. 18.000 Quadratkilometern, ranken sich viele Geschichten, Legenden und Mythen um dieses Seegebiet. Während der Kriege war es Schauplatz von spektakulären Seegefechten. „Nach 2 Jahren Planung gehen wir auf Spurensuche am Meeresgrund, um die Geschichten weiter zu erzählen“, sagt Peters. "Unsere Ziele sind u.a. die SMS BLÜCHER, ein großes deutsches Schlachtschiff aus dem 1. Weltkrieg, zwei U-Boote, deren Identität noch nicht geklärt ist und weitere ca. 40 Wrackpositionen in diesem Gebiet, die wir technisch und teilweise durch Tauchgänge näher untersuchen wollen." Das Projekt „Doggerbank“ – eine vielversprechende Mission.

Projekt „eigenes U-Boot“: Es war ein Traum seit frühester Jugend: Einmal ein eigenes U-Boot besitzen. Als sich die Option bot, war der Deal unvermeidlich. Der Vorteil eines U-Bootes: Mit ihm kann Andi Peters deutlich länger unter Wasser bleiben. Während ein Taucher bei 30 Meter Tiefe nur 30 Minuten in der Tiefe bleiben kann, schafft der Wracksucher mit dem U-Boot Zeiten von etwa drei bis vier Stunden. Das eröffnet völlig neue Dimensionen bei der Untersuchung von Wracks am Grund der Nordsee.

Doch ein U-Boot braucht intensive Wartung und Pflege. 12 Wochen dauerte die komplette Überholung. Technische Details wurden verbessert, dann der komplette Schiffsrumpf neu lackiert. In auffälligem Citrusgelb wie der bekannte BLACK EAGLE Adventure des Sponsors HAIX. Die Farbe bringt einen wichtigen Sicherheitsaspekt mit ins Spiel. Im Havariefall lässt sich das U-Boot am Nordseegrund durch die auffällige Farbe leichter finden. Das HAIX Logo ist der Eye-Catcher auf der Autobahn, wenn das Mini U-Boot zu Tests und Promotions auf dem Anhänger über Autobahnen rollt. Nächster Schritt: Test-Tauchgänge in verschiedenen Seen Deutschlands. Und dann: Training, Training und wieder Training. Hauke Schlichting und sein Team von „take25“ begleiten das gesamte Projekt mit drei Kameras von der Abholung, Überholung, Lackierung bis zur Roadshow, den Unterwasser-Trainingseinheiten an den bekanntesten Tauchspots Deutschlands: Hemmoor, Nordhausen, Wildschütz, Fehmarn, Kiel und im Bodensee.

"Tauchen im Mittelmeer ist wie Helene Fischer“, sagt Andi Peters, „die Nordsee, das ist AC/DC.“

Für den ersten Test seines neuen Unterwassergefährts suchte er sich dennoch einen denkbar ruhigen Ort. Das Boot und er müssen eins werden, wenn auf Hoher See alles sicher klappen soll. Deshalb ist die komplette Crew dabei. Tauchrevier Kreidesee. Einst Kreidekalk-Tagebau. 40 Kilometer vor Cuxhaven. Heute ein geflutetes Eldorado für Taucher und Tauchschulen. Ein altes Flugzeugwrack liegt in 25 Meter Tiefe. Die einstige Übertage-Bergwerk-Baustelle ist Unterwasser erhalten. Genau das Richtige für Andi Peters und seine ersten ‚Gehversuche‘ im U-Boot. Das Trimmen und Steuern des U-Boots erfordert Übung. Der Einstieg verlangt Akrobatik-Anleihen bei Schlangenmenschen. Wer den Begriff Klaustrophobie auch nur entfernt kennt, ist hier fehl am Platz. Andi Peters hantiert mit dem Gerät als wär‘s seine zweite Haut. Wie geschaffen für den drahtigen Tauchlehrer vom platten Land. Die Nordsee ist sein Element und das neue ‚Unterwasser-Spielzeug‘ passt wie ein Maßanzug. Laut Guinness-Buch gilt es als kleinstes bemanntes U-Boot der Welt. Bis Körpergröße 1,75 und maximal 70 Kilo – darüber wird es eng, sagt sein Konstrukteur. Beim ersten Tauchgang im Kreidesee schießt Peters wie ein Torpedo aus dem Wasser. „Notaufstieg!“ wegen CO2- Alarm. Ein Ventil war nicht richtig eingestellt. Das Boot erfordert Präzisionsarbeit. Doch das ist für die Nordseetaucher Alltag. Bis zu drei Stunden Tauchgänge soll der citrusgelbe Ein-Mann-Torpedo mit dem blauen HAIX-Logo auf seiner Außenhaut ermöglichen. Es wird spannend, welche Schätze „die Wracktaucher“ zurück ans Tageslicht und damit auf die Bildschirme von D-MAX holen werden. HAIX ist auf jeden Fall als Sponsor mit an Bord.

Sie wollen einen Abenteuertauchkurs mit Andi Peters gewinnen?

Zum Staffelstart von „Die Wracktaucher – Schätze der Nordsee“ am 17.10.2017 um 22:15 Uhr auf DMAX verlosen wir exklusiv 2 Abenteuertauchkurse für jeweils 2 Personen am Kreidesee bei Hemmoor mit dem Nordsee Wracktaucher Andi Peters!

Einfach bis 14.11.2017 das Teilnahmeformular unter https://www.haix.com/wracktaucher/ ausfüllen und kurz beschreiben, warum gerade Sie der oder die Richtige für den Tauchkurs sind! Natürlich statten wir die Gewinner auch mit dem passenden Schuhwerk aus und kümmern uns um Übernachtung und Verpflegung.