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500 Masken für Menschen mit Behinderung - Dreimal täglich frisch

Es herrscht Ausnahmesituation in den Behindertenwerkstätten der Lebenshilfe Mainburg. Während an normalen Tagen 111 Menschen mit geistiger oder körperlicher Behinderung, unterstützt von 44 Betreuern, Teamleitern und Pädagogen ganz unterschiedliche Arbeiten verrichten, liegt seit 19. März bedrückende Stille in den Räumen. Seither ist der Betrieb auf Anordnung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege eingestellt. „Das Risiko war zu groß“, sagt Michael Reimer. Eine Infektionskette hätte hier möglicherweise katastrophale Folgen. Manche der betreuten Mitarbeiter haben Vorerkrankungen. „Viele von ihnen können auch kognitiv die unsichtbare Gefahr kaum erfassen.“ Deshalb sieht der Leiter der Werkstätten auch dem 18. Mai mit angespannten Gefühlen entgegen, wenn der Betrieb vorerst auf 30 Personen eingeschränkt und dann sukzessive steigernd wieder aufgenommen wird.

Zwar ist alles bis ins letzte Detail vorbereitet. Aber den Tagesablauf und das enge soziale Miteinander, das gerade für Menschen mit Down-Syndrom so präsent ist, werden grundlegende Veränderungen bestimmen. Die Werkbänke der metallverarbeitenden Teams stehen auf 1,5-Meter-Schutzdistanz. In den Verpackungsabteilungen, wo für diverse ortsansässige Firmen (auch für HAIX) kleinteilige Sets sortiert und verpackt werden, trennen transparente Schutzwände gegenüberliegende Packtische. „Sichtkontakt ist wichtig“, sagt Teamleiterin Rosemarie Schillinger, aber Atem- und Infektionsschutz muss sein. Den 111 Betreuten die neuen Abstandsregeln und das Maskentragen verständlich zu machen, wird ohnehin noch schwierig genug werden. Nicht nur in der Cafeteria, wo nur noch zwei Personen an einem Tisch Platz nehmen dürfen, jeweils am langen Tischende gegenübersitzend.  „Dank der 500 von HAIX gespendeten Masken, können wir dreimal am Tag frische Masken aufsetzen“, sagt Reimer. Das erleichtert das ganztägige Tragen des Mund-Nasen-Schutzes sehr. Außerdem sind die HAIX-Masken sehr leicht und unkompliziert anzulegen.

Vielleicht kann man auch auf ein paar Erfahrungen aus der Wäscherei-Abteilung zurückgreifen, die auch während des Krisenstillstandes von hauptamtlichen Mitarbeitern am Laufen gehalten wurde. Hier wird Wäsche für sieben Kliniken, sowie für Seniorenheime und Dialysestationen im Auftrag gewaschen. Hier gelten auch in Nicht-Corona-Zeiten höchste Hygieneregeln. Und künftig werden auch die getragenen Stoffmasken hier gewaschen – täglich! Weil nur so die Infektionsgefahr minimiert werden kann.

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