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4 Reifen, 4 Füße, 4 Pfoten: Im Wohnmobil um die Ostsee

Wir, „Die Roadies“, das sind Mike, unser Hund Pan und Ich, Juli. Wir reisen mit dem Wohnmobil quer durch Europa und erzählen in unserem Blog www.die-roadies.de darüber. Mike ist hauptberuflich Musikproduzent, DJ und passionierter Drohnenpilot, Pan von Beruf Staubsauger und ich bin hauptberuflich Fotografin.

Unsere Berufe lassen sich hervorragend mit unserer Reiselust kombinieren! 3 - 4 Mal im Jahr gehen wir mit Pan auf große Tour. Als waschechte Camper kommt für uns nichts anderes in Frage als Roadtrips mit dem Campervan. Wir lieben die Freiheit, das Ungebunden-Sein und das Abenteuer, aber das Tollste für uns: Wir können Pan überall hin mitnehmen! Und Pan genießt das sichtlich, er ist rund um die Uhr bei seinem „Rudel“, für einen Hund gibt es wohl nichts Schöneres.

Ostsee-Roadtrip

Wir haben in den letzten fünf Jahren mehr als 15 Länder mit dem Wohnmobil erkundet, allerdings zog es uns eher Richtung Nordsee und Atlantik, weil wir die raue Natur und das Klima so lieben. Die Ostsee hatten wir nie so richtig beachtet.

Nach unserem Norwegen-Trip vor zwei Jahren wuchs in uns der Wunsch, auch Finnland und Schweden zu entdecken. So keimte in uns die Idee auf, einfach die Ostsee einmal komplett zu umrunden.

Unsere Route stand schnell fest: Über Polen geht es ins Baltikum und von Estland fahren wir mit der Fähre nach Finnland rüber und von Schweden wieder zurück nach Deutschland. 7 Wochen, über 8000 Kilometer.

Ehrfürchtig standen wir am „Berg der Kreuze“ in Litauen, in Lettland haben wir eine Nacht an einem wunderschönen Strand verbracht und konnten dem Prasseln des Regens auf dem Wohnmobil- Dach lauschen und am nächsten Tag bei strahlendem Sonnenschein aufwachen! Wir haben am Lagerfeuer im Wald gesessen und Stockbrot gegessen und haben den höchsten Wasserfall in ganz Estland fotografiert (der gar nicht so hoch ist, wenn man mal in Norwegen war).

Achtung, Elch!

Eines stand fest: Baltikum, wir kommen wieder! Aber erst einmal stieg die Vorfreude auf Finnland! Unser Wunsch: Einen Elch in freier Natur zu sehen, und Rentiere natürlich auch!

Helsinki begrüßte uns mit einem fantastischen Sonnenuntergang und feinem Schnee. Wunderschön! Der Schnee verschwand leider am nächsten Tag schon wieder, aber ganz so traurig waren wir nicht darüber, denn auf den Nebenstraßen ist es mit dem Wohnmobil nicht ganz so einfach, wenn es glatt ist.

Unser erster großer Wunsch ging schon nach drei Tagen in Finnland in Erfüllung: Eine Elchkuh lief in vollem Galopp über einen Acker in unsere Richtung und überquerte dann die Straße. Wahnsinn, wie groß sie sind! Und was für ein Tempo sie vorlegen! Sie können tatsächlich 60 kmh laufen, was man aufgrund ihrer Statur und Größe gar nicht glauben kann.

Schwer beeindruckt fuhren wir weiter. Und weil wir uns dann doch ein wenig nach Schnee sehnten – warum fährt man sonst im November nach Finnland – war unser Plan, weiter in den Norden zum Weihnachtsmanndorf zu fahren.

Perfekt gerüstet

Wir entdeckten unterwegs viele tolle Orte, wanderten durch Finnlands fantastische Wälder und waren sehr froh über unser festes Schuhwerk: Ich hatte mir zum Wandern die SCOUT Lady ausgesucht, Mike die NEBRASKA Pro. Für die etwas wärmeren Tage haben wir uns beide für die bequemen BLACK EAGLE Adventure 2.1 entschieden.

Die Wälder in Finnland erinnern uns ein wenig an eine Märchenwelt; überall wächst leuchtendes Moos, riesige Felsbrocken durchziehen die Landschaft, bei dessen Anblick man sich fragt, welche Riesen die hier her geschleppt haben müssen.

Die meiste Zeit konnten wir den Meerblick aus unserem „Schlafzimmerfenster“ - eingekuschelt unter der dicken Decke - genießen und mit Meeresrauschen einschlafen.

Zumindest wenn denn nicht der Regen so laut ist, dass man die Wellen nicht mehr hört, das war in Finnland nämlich leider überwiegend der Fall. Wir ließen uns aber die Laune nicht vermiesen und erkundeten trotzdem die Landschaft, dank unserer Schuhauswahl mit trockenen Füßen.

Besuch bei Santa Claus

Nach gut anderthalb Wochen kamen wir am Weihnachtsmanndorf an und waren etwas enttäuscht: Immer noch kein Schnee. Und das Weihnachtsmanndorf bestand zu 80 % aus Souvenir-Shops. Was aber im Weihnachtsmanndorf nicht fehlen darf: Eine Rentier-Schlittenfahrt! Wie unglaublich süß und flauschig die Rentiere sind, viel weicher, als man sich das vorstellt. Post an die Lieben zuhause von dem Santa Claus Postoffice zu verschicken gehört natürlich auch dazu! Santa Claus steht sogar höchstpersönlich zur Verfügung, um Briefe aus seiner Feder zu schreiben, die pünktlich zu Weihnachten unter dem Baum liegen.

Ab hier sollte es für uns eigentlich nach Schweden gehen, jedoch überlegten wir uns doch noch etwas nördlicher zu fahren, damit wir endlich Schnee bekommen.

Ob die drei Abenteurer schließlich doch noch ein „Winter Wonderland“ erleben durften und wieso es im November keine gute Idee ist, männlichen Elchen nahe zu kommen, erzählen die Roadies bald im zweiten Teil ihres Reiseberichts.